Schadensanalyse
„Werkstoffproben
erlauben Rückschlüsse
auf Schadensursachen “
Die Kenntnis der Versagens- oder Schädigungsursachen führt zu Empfehlungen, wie z.B.
Änderung der Werkstoffauswahl, der Fertigungsverfahren, der Geometrie oder der
Belastung um Wiederholungsschäden zu vermeiden. Für Bauteiloptimierungen sowie für
die Auslegung von Bauteilen und Systemen führen wir für unsere Kunden Messungen durch.
Mit ANSYS können elastische und elastoplastische Spannungsanalysen (auch mit Kontaktproblemen),
Temperaturfeldberechnungen durchgeführt werden.
Durch falsche Wahl des Werkstoffes, falsche Dimensionierung, Fertigungsfehler
oder unzulässige Beanspruchungen kann Bauteilversagen auftreten. Hat ein Bauteil versagt
oder ist geschädigt, können mit einer Schadensanalyse die Schadensursachen ermittelt und
Abhilfemaßnahmen vorgeschlagen werden.
Die Schädigungsmechanismen lassen sich aus der Bruchlage im Bauteil, den Werkstoffeigenschaften im
Querschnitt des Bruches, der Geometrie der Versagensteile, dem Ort des Schädigungsbeginns und der
Bruchfläche selbst ableiten. Als Werkzeuge stehen uns hierzu das firmeneigene Rasterelektronenmikroskop
mit angeschlossenem EDAX für Werkstoffanalysen zur Verfügung.
Bei Ermittlung der zur Schädigung führenden Beanspruchungsgröße kann auf Rohrleitungsprogramme (statisch, dynamisch)
oder auf das Finite-Elemente (FE) Programm ANSYS zurückgegriffen werden. Wenn erforderlich, werden in unserem Auftrag
Untersuchungen an Originalwerkstoffproben unter Betriebsbedingungen (Last, Temperatur) durchgeführt.