- Vermeidung von wiederkehrenden Kalibrierungsmaßnahmen
- Minimierung von systematischen und zufälligen Fehlern und somit der Messunsicherheit
- Vermeidung von hohen Hardware-,
Installations-, Anlagenausfall- und Instandhaltungskosten
MUR basierend auf der Methodik der Datenvalidierung wurden in Europa realisiert. Die Genehmigung für den ersten
ProcessPLUS™ MUR
in einem deutschen Kernkraftwerk wird für das
Jahr 2011 erwartet.
PROJEKTDAUER
Voraussetzung für eine Durchführung eines
ProcessPLUS™ MUR ist ein installiertes
ProcessPLUS™ Online System.
Erfahrungswerte zeigen, dass der überwiegende Teil der Projektdauer für die Realisierung eines
ProcessPLUS™ MUR auf
die Einholung der behördlichen Genehmigung fällt. Die Einstellung der validierten Korrekturfaktoren bis zur Realisierung
der Mehrleistung geht binnen weniger Wochen vonstatten. Die Gesamtdauer des Projektes beläuft sich – je nach Stand der
behördlichen Genehmigungsverfahren – auf 1 bis 1,5 Jahre.
BTB Jansky hat in der Vergangenheit zahlreiche Onlineversionen ihres Datenvaliderungssystems
ProcessPLUS™ sowohl in nuklearen als auch in fossilen Kraftwerksanlagen erfolgreich installiert. Die Installation zusätzlicher Messstellen ist hierbei nicht notwendig.
Das MUR Programm ist ein
ursprünglich von der US-amerikanischen Nuclear Regulatory Commission (NRC) aufgesetztes Programm zur Leistungserhöhung durch Verringerung von Messunsicherheiten
(MUR – Measurement Uncertainty Recapture). Die Zielsetzung der Durchführung eines
ProcessPLUS™ MUR im Speziellen
ist die Verringerung der Messunsicherheit an den Mengenmessungen für das Speisewasser, welche die maßgebliche Größe bei
der Ermittlung der thermischen Reaktorleistung in einem Kernkraftwerk ist. Die Verringerung der Unsicherheiten ermöglicht
es dem Betreiber, nach Einholung einer Genehmigung bei den zuständigen Behörden, die thermische Reaktorleistung zu steigern
und gleichzeitig den sicheren Abstand (95% Konfidenzintervall) zur 102%-Grenze der thermischen Reaktorleistung
zu wahren. BTB Jansky übernimmt in diesem Prozess die:
- Modellierung der Anlagenprozesse
- Installation des Systems ProcessPLUS™
- Unterstützung bei der Einholung der Genehmigung bei den Behörden
- Bereitstellung der auf validierte Werte basierenden Korrekturfaktoren für die Neuberechnung der thermischen Reaktorleistung
Der Vorteil dieser Methodik gegenüber herkömmlichen Methoden bei der Durchführung von MUR
(z.B. Installation von Ultraschall-Mengenmessungen) sind: